Kennzeichnung, die so lange im Freien lesbar bleibt wie der Förderer selbst läuft: 25–30 Jahre, auch nach Anstoß, Reinigung und Industrieatmosphäre.
Förderanlagen benötigen ein Typenschild nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (Herstellername und Anschrift, Maschinen-/Typbezeichnung, Baujahr, ggf.
Seriennummer, CE-Zeichen) am Antrieb, dazu Sicherheits-, Stations- und Bedienkennzeichnung nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 über die gesamte Strecke.
Entscheidend ist die Lesbarkeit über die komplette Anlagenlebensdauer von 20 bis 30 Jahren, meist im Freien und in Industrieatmosphäre.
Schwarzer Eloxaldruck auf Aluminium bleibt 25–30 Jahre beständig, weil die Farbe in der eloxierten Schicht und nicht auf ihr liegt; farbiger Eloxaldruck erreicht mit UV-Schutzlack 8–12 Jahre im Außeneinsatz, für farbige Kennzeichnung im Freien wählen wir Siebdruck.
Wo Chloride, Fördergut, Reinigungsmittel und Außenwitterung wirken (Korrosivität bis Kategorie C5 nach ISO 12944), kommt geätzter Edelstahl V4A (1.4571) zum Einsatz, der über seinen Reliefcharakter selbst nach Überlackierung lesbar bleibt.
Wir fertigen mit einer Maßtoleranz von 0,1 mm und in Auflagen von 1 bis 100.000 Stück bei konstanter Qualität.
Vor Serienstart liefern wir auf Wunsch ein freigabefähiges Erstmuster mit Prüfbericht; die Serie läuft erst nach Ihrer Freigabe.
Lebensdauer, Toleranz, Auflage, Compliance: die Eckwerte, an denen Sie ablesen, ob unsere Kennzeichnung Ihre Spezifikation erfüllt.
Wählen Sie die kritische Anforderung bei Förderanlagen. Wir zeigen das Verfahren, das sie nachweislich aushält, und verlinken direkt auf die Details.
Beim schwarzen Eloxaldruck liegt die Farbe in der eloxierten Aluminiumschicht und bleibt 25–30 Jahre UV-, abrieb- und alterungsstabil, auch im Außenbereich. Die Kennzeichnung übersteht die typische Laufzeit des Förderers ohne Nachbestellung. Farbige Kennzeichnung im Freien führen wir stattdessen im Siebdruck aus (farbiger Eloxaldruck erreicht mit UV-Schutzlack 8–12 Jahre).
Eloxaldruck im Detail →Geätzte Schilder aus V4A-Edelstahl (1.4571) sind molybdänlegiert und damit gegen Chloride, Salz und aggressive Industrieatmosphäre beständig. Die ausgelegte Farbe sitzt geschützt in der Vertiefung und hält 30+ Jahre.
Ätzen im Detail →Warn- und Sicherheitszeichen nach DIN EN ISO 7010 (W025 Einzugsgefahr an den Umlenkrollen, W019 Quetschgefahr an Quetschstellen) und ASR A1.3 setzen wir im Siebdruck deckend und farbtreu, in konstanter Qualität über die gesamte Strecke, auch als 2K für erhöhte Beständigkeit.
Siebdruck im Detail →Bei der Gravur ist die Beschriftung mechanisch ins Material eingelassen und übersteht den ständigen Kontakt an exponierten Stellen des Förderers, auch dort, wo ein Oberflächendruck abscheuern würde. Bleibt die Stationsnummer lesbar, findet die Instandhaltung die Komponente sofort, statt sie im Störungsfall entlang der Strecke zu suchen.
Gravur im Detail →Auflagen bis 100.000 Stück liefern wir bei konstanter Farbtreue: jede Station, jeder Antrieb und jeder Übergabepunkt der Anlage wird identisch gekennzeichnet, in Teillieferungen passend zum Montagefortschritt.
Siebdruck im Detail →Gefräste und gestanzte Schilder sitzen mit 0,1 mm Toleranz passgenau, inklusive Bohrungen, Langlöchern und Sonderkonturen ab 1 Stück für die Montage am Fördergerüst.
Fräsen & Stanzen im Detail →Seriennummern, fortlaufende Nummerierungen und Data-Matrix-Codes bringen wir berührungslos per Laser auf, manipulationssicher und auf Edelstahl dauerhaft, für eindeutige Zuordnung jeder Komponente.
Laser im Detail →Schüttgutförderer für Getreide, Mehl, Kohle oder Biomasse laufen häufig in staubexplosionsgefährdeten Zonen (ATEX 20/21/22). Wir liefern dafür beständige, für den Ex-Bereich normgerecht beschriftete Schilder, bevorzugt aus geätztem V4A-Edelstahl, das passende Verfahren je Einsatzort. Wir liefern die Markierung; die Ex-Zertifizierung des Geräts verantwortet der Anlagenbauer.
Ätzen im Detail →
Im Einsatz
Die Schrift sitzt als spürbares Relief im V4A-Edelstahl. Sie bleibt lesbar, auch wenn das Fördergerüst bei der Wartung überlackiert wird.
Standard-Etiketten scheitern hier an genau diesen Faktoren. Wir wählen Material und Verfahren gegen das reale Profil am Einsatzort, damit die Kennzeichnung hält, solange die Anlage steht.
Passendes Verfahren je Belastung →Förderbrücken und Bandanlagen stehen oft jahrzehntelang ungeschützt im Freien. UV bleicht Oberflächendrucke aus, schwarzer Eloxaldruck und geätzte Schilder bleiben stabil (farbiger Eloxaldruck nur begrenzt, außen daher Siebdruck).
Salzhaltige oder schwefelhaltige Atmosphäre an Küsten und in der Schwerindustrie greift unlegierten Stahl an. Hier ist V4A-Edelstahl Pflicht.
Schüttgut, vorbeilaufendes Material und Montagekontakt scheuern Oberflächen. Ein aufgetragener Druck reibt sich ab; ein Relief im Metall oder eine in die Eloxalschicht eingeschlossene Farbe hält stand.
Antriebe werden geschmiert, Bänder abgespritzt. Öle und Reinigungsmedien dürfen die Beschriftung nicht anlösen.
Dauerlaufende Antriebe, Umlenkungen und Fördergurte erzeugen permanente Schwingungen, die aufgeklebte Etiketten lösen; ins Material eingebrachte Kennzeichnung bleibt fixiert und lesbar.
Tippen Sie auf eine Norm für die Details. Material- und Stoffkonformität (REACH, RoHS) bestätigen wir auf Anfrage; die Konformität der Maschine oder Anlage selbst verantwortet deren Hersteller.
Anhang I, 1.7.3 schreibt das Typenschild der Förderanlage mit Herstellername und Anschrift, Maschinen-/Typbezeichnung, Baujahr, gegebenenfalls Seriennummer und CE-Zeichen vor. Wir setzen diese Pflichtangaben normgerecht und dauerhaft lesbar um. Ab dem 20.01.2027 gilt die neue Maschinenverordnung VO (EU) 2023/1230, die die Richtlinie 2006/42/EG ablöst; die Kennzeichnungspflichten bilden wir bereits heute darauf ab. Die Konformitätsbewertung der Maschine selbst verantwortet der Anlagenbauer.
Quetsch-, Einzugs- und Warnstellen am Förderer werden mit genormten Zeichen gekennzeichnet: W025 (Einzugsgefahr) an gegenläufigen Rollen und Umlenkungen, W019 (Quetschgefahr) an Quetschstellen. Wir fertigen die Sicherheitskennzeichnung formgenau nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 in beständigem Druck.
DIN EN 619 (Stückgut, 2022) und DIN EN 620 (Schüttgut/Gurtförderer) sind Typ-C-Normen unter der Maschinenrichtlinie und fordern dauerhafte Kennzeichnung an Fördereinrichtungen. Wir liefern die dazu passenden Schilder. Die Maschinenauslegung selbst verantwortet der Hersteller.
Die Norm klassifiziert die Umgebung von Stahlbauten von C1 (innen) bis CX (offshore). Förderanlagen im Freien liegen meist bei C3–C5. Entsprechend wählen wir V4A-Edelstahl (1.4571) für die Kennzeichnung. Den Korrosionsschutz der Konstruktion verantwortet der Kunde.
Gebr. Wenzelmann ist seit 2008 nach ISO 9001 zertifiziert (aktuell DIN EN ISO 9001:2015). Jeder Auftrag durchläuft ein dokumentiertes Qualitätsmanagement, relevant für Anlagenbauer mit zertifizierungspflichtiger Lieferkette. REACH- und RoHS-Konformität bestätigen wir auf Anfrage.
Vier typische Einsätze aus der Praxis, jeweils mit dem Verfahren, das wir dafür empfehlen.
Herstellerdaten, Maschinen-/Typbezeichnung, Baujahr und CE-Zeichen nach 2006/42/EG auf eloxiertem Aluminium, im schwarzen Eloxaldruck 25–30 Jahre lesbar, auch unter Wärme und Schmierstoffen am Antriebsmotor. Variable Daten je Anlage bereitet unsere Grafikabteilung auf.
Geätztes V4A-Edelstahlschild (1.4571) für Förderbereiche mit Chloriden, Spritzwasser und Außenwitterung bis Korrosivität C5. Die Information sitzt im Relief und bleibt selbst nach Überlackierung lesbar.
Genormte Warnzeichen nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 (W025 Einzugsgefahr, W019 Quetschgefahr) im deckenden Siebdruck, in konstanter Farbtreue über Auflagen bis 100.000 Stück, identisch an jeder Quetsch- und Einzugstelle.
Fortlaufende Nummern und Data-Matrix-Codes für Rückverfolgbarkeit und Wartung, berührungslos per Laser auf Edelstahl aufgebracht, manipulationssicher und für die gesamte Anlagenlebensdauer beständig.
Alle unter einem Dach: wischen oder navigieren Sie durch die Verfahren. Wir kombinieren sie, wo eine Anforderung mehrere Stärken braucht.
Den Rest klären wir: eigene Grafikabteilung, alle Verfahren unter einem Dach, Lieferung in 2–3 Wochen, Express in 2 Werktagen.