Geätzte Edelstahl-Anlagenschilder für den Einsatz an Förderanlagen im Außenbereich
Branche · Förderanlagen

Bleibt die Kennzeichnung über die gesamte Anlagenlebensdauer im Freien lesbar, einmal beschildern statt alle paar Jahre nachbestellen?

Kennzeichnung, die so lange im Freien lesbar bleibt wie der Förderer selbst läuft: 25–30 Jahre, auch nach Anstoß, Reinigung und Industrieatmosphäre.

Familienbetrieb seit 1969 · ISO 9001 · 16 Fachkräfte
Die kurze Antwort

Welche Schilder braucht eine Förderanlage?

Förderanlagen benötigen ein Typenschild nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (Herstellername und Anschrift, Maschinen-/Typbezeichnung, Baujahr, ggf.

Seriennummer, CE-Zeichen) am Antrieb, dazu Sicherheits-, Stations- und Bedienkennzeichnung nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 über die gesamte Strecke.

Entscheidend ist die Lesbarkeit über die komplette Anlagenlebensdauer von 20 bis 30 Jahren, meist im Freien und in Industrieatmosphäre.

Schwarzer Eloxaldruck auf Aluminium bleibt 25–30 Jahre beständig, weil die Farbe in der eloxierten Schicht und nicht auf ihr liegt; farbiger Eloxaldruck erreicht mit UV-Schutzlack 8–12 Jahre im Außeneinsatz, für farbige Kennzeichnung im Freien wählen wir Siebdruck.

Wo Chloride, Fördergut, Reinigungsmittel und Außenwitterung wirken (Korrosivität bis Kategorie C5 nach ISO 12944), kommt geätzter Edelstahl V4A (1.4571) zum Einsatz, der über seinen Reliefcharakter selbst nach Überlackierung lesbar bleibt.

Wir fertigen mit einer Maßtoleranz von 0,1 mm und in Auflagen von 1 bis 100.000 Stück bei konstanter Qualität.

Vor Serienstart liefern wir auf Wunsch ein freigabefähiges Erstmuster mit Prüfbericht; die Serie läuft erst nach Ihrer Freigabe.

In Zahlen

Was Förderanlagen von uns
erwarten darf.

Lebensdauer, Toleranz, Auflage, Compliance: die Eckwerte, an denen Sie ablesen, ob unsere Kennzeichnung Ihre Spezifikation erfüllt.

01
30 Jahre
Lesbarkeit (schwarzer Eloxaldruck)
02
0,1 mm
Maßtoleranz
03
100.000
Stück Auflage für viele identische Stationen
04
2 Werktage
Express-Lieferung zur Inbetriebnahme
Verfahren-Matcher

Welche Belastung muss Ihr Schild aushalten?

Wählen Sie die kritische Anforderung bei Förderanlagen. Wir zeigen das Verfahren, das sie nachweislich aushält, und verlinken direkt auf die Details.

Empfohlenes Verfahren Für Lesbarkeit über die gesamte Anlagenlebensdauer im Freien (20–30 Jahre)

Eloxaldruck

Kernkompetenz

Beim schwarzen Eloxaldruck liegt die Farbe in der eloxierten Aluminiumschicht und bleibt 25–30 Jahre UV-, abrieb- und alterungsstabil, auch im Außenbereich. Die Kennzeichnung übersteht die typische Laufzeit des Förderers ohne Nachbestellung. Farbige Kennzeichnung im Freien führen wir stattdessen im Siebdruck aus (farbiger Eloxaldruck erreicht mit UV-Schutzlack 8–12 Jahre).

Eloxaldruck im Detail
Makroaufnahme eines geätzten Edelstahlschilds mit Reliefschrift für eine Förderanlage im Außenbereich Im Einsatz
Aus der Praxis · Förderanlagen

Die Schrift sitzt als spürbares Relief im V4A-Edelstahl. Sie bleibt lesbar, auch wenn das Fördergerüst bei der Wartung überlackiert wird.

Belastungsprofil

Was die Umgebung bei Förderanlagen dem Schild zumutet.

Standard-Etiketten scheitern hier an genau diesen Faktoren. Wir wählen Material und Verfahren gegen das reale Profil am Einsatzort, damit die Kennzeichnung hält, solange die Anlage steht.

Passendes Verfahren je Belastung
  • 01 Außenwitterung und UV-Strahlung

    Extrem

    Förderbrücken und Bandanlagen stehen oft jahrzehntelang ungeschützt im Freien. UV bleicht Oberflächendrucke aus, schwarzer Eloxaldruck und geätzte Schilder bleiben stabil (farbiger Eloxaldruck nur begrenzt, außen daher Siebdruck).

  • 02 Industrieatmosphäre und Chloride (Korrosivität C5)

    Sehr hoch

    Salzhaltige oder schwefelhaltige Atmosphäre an Küsten und in der Schwerindustrie greift unlegierten Stahl an. Hier ist V4A-Edelstahl Pflicht.

  • 03 Abrieb durch Fördergut und Anstoßen

    Sehr hoch

    Schüttgut, vorbeilaufendes Material und Montagekontakt scheuern Oberflächen. Ein aufgetragener Druck reibt sich ab; ein Relief im Metall oder eine in die Eloxalschicht eingeschlossene Farbe hält stand.

  • 04 Reinigung, Spritzwasser und Schmierstoffe

    Hoch

    Antriebe werden geschmiert, Bänder abgespritzt. Öle und Reinigungsmedien dürfen die Beschriftung nicht anlösen.

  • 05 Vibration und Dauerschwingung

    Sehr hoch

    Dauerlaufende Antriebe, Umlenkungen und Fördergurte erzeugen permanente Schwingungen, die aufgeklebte Etiketten lösen; ins Material eingebrachte Kennzeichnung bleibt fixiert und lesbar.

Konformität

Die Normen, die bei Förderanlagen zählen.

Tippen Sie auf eine Norm für die Details. Material- und Stoffkonformität (REACH, RoHS) bestätigen wir auf Anfrage; die Konformität der Maschine oder Anlage selbst verantwortet deren Hersteller.

2006/42/EG EG-Maschinenrichtlinie (Typenschild & CE) +

Anhang I, 1.7.3 schreibt das Typenschild der Förderanlage mit Herstellername und Anschrift, Maschinen-/Typbezeichnung, Baujahr, gegebenenfalls Seriennummer und CE-Zeichen vor. Wir setzen diese Pflichtangaben normgerecht und dauerhaft lesbar um. Ab dem 20.01.2027 gilt die neue Maschinenverordnung VO (EU) 2023/1230, die die Richtlinie 2006/42/EG ablöst; die Kennzeichnungspflichten bilden wir bereits heute darauf ab. Die Konformitätsbewertung der Maschine selbst verantwortet der Anlagenbauer.

DIN EN ISO 7010 / ASR A1.3 Sicherheits- und Warnkennzeichnung +

Quetsch-, Einzugs- und Warnstellen am Förderer werden mit genormten Zeichen gekennzeichnet: W025 (Einzugsgefahr) an gegenläufigen Rollen und Umlenkungen, W019 (Quetschgefahr) an Quetschstellen. Wir fertigen die Sicherheitskennzeichnung formgenau nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 in beständigem Druck.

DIN EN 619 / 620 Sicherheit von Stetigförderern +

DIN EN 619 (Stückgut, 2022) und DIN EN 620 (Schüttgut/Gurtförderer) sind Typ-C-Normen unter der Maschinenrichtlinie und fordern dauerhafte Kennzeichnung an Fördereinrichtungen. Wir liefern die dazu passenden Schilder. Die Maschinenauslegung selbst verantwortet der Hersteller.

ISO 12944 Korrosivitätskategorien C1–CX +

Die Norm klassifiziert die Umgebung von Stahlbauten von C1 (innen) bis CX (offshore). Förderanlagen im Freien liegen meist bei C3–C5. Entsprechend wählen wir V4A-Edelstahl (1.4571) für die Kennzeichnung. Den Korrosionsschutz der Konstruktion verantwortet der Kunde.

ISO 9001:2015 Qualitätsmanagement-Norm +

Gebr. Wenzelmann ist seit 2008 nach ISO 9001 zertifiziert (aktuell DIN EN ISO 9001:2015). Jeder Auftrag durchläuft ein dokumentiertes Qualitätsmanagement, relevant für Anlagenbauer mit zertifizierungspflichtiger Lieferkette. REACH- und RoHS-Konformität bestätigen wir auf Anfrage.

Anwendungsfälle

Welches Schild für welchen
Einsatz bei Förderanlagen.

Vier typische Einsätze aus der Praxis, jeweils mit dem Verfahren, das wir dafür empfehlen.

Typenschild

Typenschild am Antrieb

Herstellerdaten, Maschinen-/Typbezeichnung, Baujahr und CE-Zeichen nach 2006/42/EG auf eloxiertem Aluminium, im schwarzen Eloxaldruck 25–30 Jahre lesbar, auch unter Wärme und Schmierstoffen am Antriebsmotor. Variable Daten je Anlage bereitet unsere Grafikabteilung auf.

Empfohlenes Verfahren Eloxaldruck
Verfahren ansehen
Passende Verfahren

Diese Verfahren bewähren
sich bei Förderanlagen.

Alle unter einem Dach: wischen oder navigieren Sie durch die Verfahren. Wir kombinieren sie, wo eine Anforderung mehrere Stärken braucht.

Verfahren: Ätzen bei Gebr. WenzelmannMaximale RobustheitÄtzenMaximale Robustheit in EdelstahlVerfahren: Eloxaldruck bei Gebr. WenzelmannKernkompetenzEloxaldruckDruck, der mit dem Material verschmilztVerfahren: Siebdruck bei Gebr. WenzelmannBrillante FarbtreueSiebdruckBrillante Farbtreue, auch in 2KVerfahren: Laser bei Gebr. WenzelmannModernste TechnikLaserBerührungslos, filigran, dauerhaftVerfahren: Gravur bei Gebr. WenzelmannPräzision in MetallGravurBeschriftung, in das Material eingelassenVerfahren: Fräsen & Stanzen bei Gebr. WenzelmannIndividuelle KonturenFräsen & StanzenIndividuelle Konturen ab 1 Stück
Häufige Fragen

Was Sie vor der Anfrage wissen sollten.

01 Wie lange bleibt die Kennzeichnung an einer Förderanlage im Freien lesbar?
Das hängt vom Verfahren und bei Eloxaldruck von der Farbe ab: schwarzer Eloxaldruck bleibt 25–30 Jahre lesbar und ist auch im Außenbereich UV-stabil, farbiger Eloxaldruck erreicht mit UV-Schutzlack 8–12 Jahre im Außeneinsatz. Wo farbige Kennzeichnung länger halten muss, setzen wir Siebdruck ein. Geätzte Edelstahlschilder halten 30 Jahre und mehr, da die Schrift als Relief im Metall sitzt und selbst nach Überlackierung erkennbar bleibt. Damit übersteht die Kennzeichnung die typische Anlagenlebensdauer von 20 bis 30 Jahren ohne Nachbestellung, auch unter UV und Industrieatmosphäre.
02 Aluminium oder Edelstahl: welches Material für welche Station am Förderer?
Eloxiertes Aluminium ist die langlebige Standardwahl für Typen- und Hinweisschilder: im schwarzen Eloxaldruck 25–30 Jahre lesbar, farbig mit UV-Schutzlack 8–12 Jahre. Geätzter Edelstahl empfiehlt sich dort, wo Fördergut, Reinigungsmedien, Spritzwasser oder Außenwitterung wirken. Bei Chloridbelastung oder Korrosivität bis C5 verwenden wir gezielt das molybdänlegierte V4A (1.4571) statt V2A (1.4301). Welche Variante je Einbauort sinnvoll ist, klären wir anhand von Temperatur, Medienkontakt und Korrosivitätskategorie der Umgebung.
03 Setzen Sie die Sicherheitskennzeichnung nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 um?
Ja. Warn-, Verbots- und Gebotszeichen, etwa W025 für Einzugsgefahr an den Umlenkrollen und W019 für Quetschgefahr an Quetschstellen, fertigen wir formgenau nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3. Im Siebdruck bleiben die Farben deckend und beständig, auf Wunsch witterungsfest für den Außeneinsatz. So bleibt die geforderte Sicherheitskennzeichnung über die Anlagenlebensdauer erkennbar; die Gefährdungsbeurteilung der Anlage selbst verantwortet der Betreiber.
04 Bleibt ein Schild lesbar, wenn es bei der Wartung überlackiert oder beschädigt wird?
Bei geätzten Edelstahlschildern bleibt die Information durch den Reliefcharakter erkennbar, selbst wenn die Auslegefarbe überlackiert oder beschädigt wird. Die Schrift ist als spürbares Relief in die Oberfläche eingebracht. Auch gravierte Schilder behalten ihre Lesbarkeit, da die Beschriftung mechanisch eingelassen ist. Für Bereiche mit hohem Beschädigungs- oder Abriebrisiko empfehlen wir daher Ätzen oder Gravur statt eines reinen Oberflächendrucks.
05 Bekommen wir alle Schilderarten einer Förderanlage aus einer Hand?
Ja. Alle sechs Verfahren laufen bei uns unter einem Dach: ein qualifizierter Lieferant statt sechs, ein Ansprechpartner, eine Lieferung, und für jede Station das nach Einsatzort passende Verfahren statt eines Kompromisses. Als Familienbetrieb seit 1969, heute in dritter Generation, fertigen wir mit 16 Fachkräften rund 5.000 Aufträge im Jahr für rund 2.600 Kunden. So kommen Typenschild, Anlagenschild, Sicherheits- und Inventarkennzeichnung einer kompletten Strecke abgestimmt und termintreu von einem Partner; bei Engpässen informieren wir frühzeitig und stimmen eine Zwischenlösung ab, statt einen Termin stillschweigend zu verschieben.
06 Müssen wir druckfertige Daten liefern?
Nein. Sie brauchen keine druckfertige Datei: Skizze, technische Zeichnung oder Foto genügt. Unsere eigene Grafikabteilung bereitet die Daten fertigungsgerecht auf und legt sie vor der Fertigung zur Freigabe vor. Variable Anlagendaten, fortlaufende Nummern und Data-Matrix-Codes pflegen wir dabei direkt ein. Auf Wunsch erhalten Sie vor Serienstart ein freigabefähiges Erstmuster mit Prüfbericht, bevor die volle Auflage läuft.
Schild für Förderanlagen

Sagen Sie uns Einsatzort, Material und Stückzahl.

Den Rest klären wir: eigene Grafikabteilung, alle Verfahren unter einem Dach, Lieferung in 2–3 Wochen, Express in 2 Werktagen.

ISO 9001 zertifiziert Familienbetrieb seit 1969 1 bis 100.000 Stück