Beschriftung, die tausende Tastendrücke übersteht, und Ausschnitte mit 0,1 mm Toleranz. Kontur und Bedienlegende aus einer Hand.
Der Schaltschrankbau braucht Frontplatten und Bedienoberflächen, deren Beschriftung dem dauernden Fingerkontakt standhält und deren Ausschnitte für Schalter, Displays und NOT-HALT-Taster passgenau sitzen.
Beim schwarzen Eloxaldruck liegt die Farbe in der eloxierten Aluminiumschicht und nicht auf ihr: die Bedienlegende lässt sich nicht abreiben und bleibt rund 25 bis 30 Jahre lesbar.
Wo die Beschriftung fühlbar und legendenfest sein soll, ist die Gravur ins Material eingelassen.
Ausschnitte, Bohrungen und Gewinde für die Einbauelemente fertigen wir mit einer Maßtoleranz von 0,1 mm, in Auflagen von 1 bis 100.000 Stück bei konstanter Qualität.
Eine druckfertige Datei brauchen Sie dafür nicht: Skizze, Zeichnung oder Foto genügt, das Frontplatten-Layout auch als DXF oder STEP.
Kontur und Beschriftung kommen aus einer Hand, ohne Schnittstelle zu einem zweiten Dienstleister, die normgerechte Kennzeichnung nach DIN EN IEC 61439 und DIN EN 60204-1 inklusive.
Vor Serienstart liefern wir auf Wunsch ein freigabefähiges Erstmuster mit Prüfbericht; die Serie läuft erst nach Ihrer Freigabe.
Lebensdauer, Toleranz, Auflage, Compliance: die Eckwerte, an denen Sie ablesen, ob unsere Kennzeichnung Ihre Spezifikation erfüllt.
Wählen Sie die kritische Anforderung im Schaltschrankbau. Wir zeigen das Verfahren, das sie nachweislich aushält, und verlinken direkt auf die Details.
Beim schwarzen Eloxaldruck ist die Farbe in die eloxierte Schicht eingeschlossen, nicht auf der Oberfläche aufgetragen: sie lässt sich unter dauerndem Fingerkontakt nicht abreiben und bleibt rund 25 bis 30 Jahre lesbar. Damit übersteht die Bedienlegende auch zehntausende Schaltspiele ohne sichtbaren Verschleiß, während eine abgeriebene Legende Fehlbedienung, Servicebesuche und den Austausch der Frontplatte nach sich zieht.
Eloxaldruck im Detail →Gefräste und gestanzte Frontplatten sitzen mit einer Toleranz von 0,1 mm. Ausschnitte für Befehlsgeräte mit 22,5 mm nach IEC 60947-5 und für Einbaugeräte im Format 92x92 oder 96x96 mm nach DIN 43700 entstehen passgenau, sodass die Bedienelemente ohne Nacharbeit und ohne Spiel sitzen und Dichtung wie IP-Schutzart der Front erhalten bleiben.
Fräsen & Stanzen im Detail →Bei der Gravur ist die Beschriftung mechanisch ins Material eingelassen und damit fühlbar und nicht abreibbar, geeignet für Bedienlegenden und Funktionskennzeichnungen, die im Sinne der DIN EN 61310-2 dauerhaft und eindeutig erkennbar bleiben müssen.
Gravur im Detail →Der Siebdruck setzt Bediensymbole, Funktionstexte und Warnhinweise in deckender, RAL-genauer Farbe, auch in Signalrot für NOT-HALT-Funktionen, wie es DIN EN 60204-1 für die klar erkennbare Kennzeichnung von Bedienelementen verlangt.
Siebdruck im Detail →Der Laser bringt fortlaufende Serien- und Gerätenummern, Barcodes und Data-Matrix-Codes berührungslos und dauerhaft auf, ohne Werkzeugwechsel, auch bei wechselnden Daten je Stück. So wird jede Schaltgerätekombination eindeutig rückverfolgbar.
Laser im Detail →Eloxiertes Aluminium ist UV- und korrosionsbeständig. Im schwarzen Eloxaldruck bleibt die in die Oxidschicht eingeschlossene Farbe auch an Außenschränken UV-stabil und rund 25 bis 30 Jahre lesbar. Farbige Kennzeichnung im Außenbereich führen wir stattdessen im UV-beständigen Siebdruck aus; für aggressive Umgebungen liefern wir alternativ geätzten Edelstahl.
Eloxaldruck im Detail →Der Siebdruck liefert über Auflagen bis 100.000 Stück eine konstante Farbtreue nach RAL, HKS oder Pantone, auch zweikomponentig für erhöhte Beständigkeit der Bedienoberfläche gegen Reinigung und Hautfette.
Siebdruck im Detail →
Im Einsatz
Die Bedienlegende sitzt in der eloxierten Schicht. Nach tausenden Tastendrücken ist sie so lesbar wie am ersten Tag.
Standard-Etiketten scheitern hier an genau diesen Faktoren. Wir wählen Material und Verfahren gegen das reale Profil am Einsatzort, damit die Kennzeichnung hält, solange die Anlage steht.
Passendes Verfahren je Belastung →Bedienflächen werden über die Lebensdauer zehntausende Male berührt und gedrückt. Die Beschriftung muss diesem Abrieb dauerhaft standhalten.
Bedienoberflächen werden regelmäßig gereinigt und kommen mit Hautfetten in Kontakt. Druck und Material dürfen dabei nicht angegriffen werden.
Verlustleistung der Komponenten erzeugt Dauerwärme; eingebrannte und eloxierte Beschriftungen bleiben hier farb- und formstabil.
Montage, Wartung und Maschinenbetrieb erzeugen Erschütterungen und Stöße, die aufgeklebte Folien lösen, eingelassene Beschriftung aber nicht.
Schaltschränke im Freien sind Sonne und Feuchte ausgesetzt. Eloxiertes Aluminium und geätzter Edelstahl korrodieren nicht; im Außenbereich bleibt schwarzer Eloxaldruck UV-stabil, farbige Kennzeichnung führen wir im Siebdruck aus.
Tippen Sie auf eine Norm für die Details. Material- und Stoffkonformität (REACH, RoHS) bestätigen wir auf Anfrage; die Konformität der Maschine oder Anlage selbst verantwortet deren Hersteller.
Die Norm fordert für jede Schaltgerätekombination ein dauerhaft und gut sichtbar angebrachtes Typenschild mit Hersteller, Typ-/Referenznummer und angewandter Norm. Wir fertigen diese Typen- und Geräteschilder dauerhaft lesbar; den Bauartnachweis und die Konformität der Anlage verantwortet der Schaltanlagenbauer.
Die Norm verlangt, dass Bedienelemente, insbesondere der NOT-HALT, klar erkennbar und eindeutig gekennzeichnet sind. Wir setzen die geforderte Funktions- und Warnkennzeichnung in Siebdruck, Gravur oder Laser auf Front- und Bedienoberflächen um; die elektrische Auslegung verantwortet der Hersteller.
Die Normenreihe regelt Anforderungen an sichtbare, hörbare und tastbare Signale (Teil 1) sowie die Anforderungen an die Kennzeichnung (Teil 2). Die Gravur liefert fühlbare, tastbar erkennbare Bedienlegenden; der schwarze Eloxaldruck ergänzt dauerhaft lesbare, abriebfeste Kennzeichnung, die über die gesamte Nutzungsdauer eindeutig erkennbar bleibt.
Warn- und Sicherheitszeichen für elektrische Gefährdung, etwa W012 Warnung vor elektrischer Spannung, setzen wir formgenau nach DIN EN ISO 7010 in beständigem Druck um; die Gefährdungsbeurteilung der Anlage verantwortet der Schaltanlagenbauer.
Gebr. Wenzelmann ist seit 2008 nach ISO 9001 zertifiziert (aktuell DIN EN ISO 9001:2015). Jede Frontplatte durchläuft ein dokumentiertes Qualitätsmanagement, relevant für Schaltanlagenbauer, die in ihrer eigenen Lieferkette Nachweise erbringen müssen.
Unsere Materialien, Farben und Verfahren sind RoHS- und REACH-konform, relevant für Schaltanlagen, die in regulierte Branchen oder ins Ausland geliefert werden. Konformitätserklärungen stellen wir auf Anfrage aus.
Vier typische Einsätze aus der Praxis, jeweils mit dem Verfahren, das wir dafür empfehlen.
Aluminium-Frontplatte mit passgenauen Durchbrüchen für Schalter, Taster und Displays, Toleranz 0,1 mm. Bohrungen, Gewinde und Ausschnitte entstehen im selben Arbeitsgang wie die Außenkontur, sodass die Einbauteile ohne Nacharbeit sitzen, auf Wunsch einbaufertig geliefert.
Tastenlegende und Bediensymbole im schwarzen Eloxaldruck auf eloxiertem Aluminium: die Farbe liegt in der Oxidschicht und übersteht tausende Tastendrücke, ohne sich abzureiben, rund 25 bis 30 Jahre lesbar.
Schaltbilder, Bediensymbole und NOT-HALT-Hinweise im Siebdruck in deckender, konstanter RAL-Farbtreue über Auflagen bis 100.000 Stück, passend zur Schaltanlagen-Serie und zur Kennzeichnung nach DIN EN 60204-1.
Geätztes Edelstahlschild mit Gerätedaten, Hersteller, Typ-/Referenznummer und CE-Zeichen nach DIN EN IEC 61439, beständig gegen Reinigung und mechanischen Kontakt, über die gesamte Lebensdauer der Schaltanlage lesbar.
Alle unter einem Dach: wischen oder navigieren Sie durch die Verfahren. Wir kombinieren sie, wo eine Anforderung mehrere Stärken braucht.
Den Rest klären wir: eigene Grafikabteilung, alle Verfahren unter einem Dach, Lieferung in 2–3 Wochen, Express in 2 Werktagen.